„Marokko ist wie ein Baum dessen Wurzeln tief bis nach Afrika reichen und dessen Blätter die Luft Europas atmen“.

König Hassan II (1929–99), König von Marokko in der Zeit von 1961-1999

Dieses Zitat des ehemaligen Königs von Marokko beschreibt wohl wie kaum ein anderes den Balanceakt des Landes zwischen der eigenen Tradition und dem Streben nach europäischer Moderne. Dabei ist es diese doppeldeutige, und aus der Sicht eines Europäers zum Teil auch etwas widersprüchliche Haltung, die Marokko seinen kulturellen Reichtum verleiht und es zu so einem faszinierenden Reiseziel macht.

Obwohl meine Rundreise durch Marokko auf halber Strecke vom Ausbruch des Coronavirus unterbrochen wurde und nicht die gesamte geplante Strecke reisen konnte habe ich in der Zeit fantastische Eindrücke gewinnen können von denen ich dir in diesem Blogbeitrag erzählen will.

Morocco is where East meets West , North meets South and white meets black.

Fès

Die emsige Stadt Fès ist Marokkos älteste Königsstadt und neben ihrer Gerbereien vor allem bekannt als die Stadt der Gelehrten. Die besten Universitäten des Landes befinden sich innerhalb der äußeren Stadtmauern und wenn man den Geschichten der Stadtbewohner so glauben mag dann kam wirklich jeder Gelehrte in der Geschichte des Landes aus eben dieser Stadt. Stolz zeigt uns der Besitzer des Riads in dem wir in der Medina von Fès übernachten den Innenhof der Universität al-Qarawīyīn und

Medinas

Medina bedeutet ‚Stadt‘ auf Arabisch und wird in vielen Touristenorten inzwischen häufig als Synonym für die Altstadt benutzt. Die Medinas in Marokko sind sich im Aufbau sehr ähnlich und am Anfang verwirrend. ist